Agile Prinzipien für Immobilienmakler – #2 Jidoka<span class="wtr-time-wrap after-title"><span class="wtr-time-number">2</span> min Lesezeit</span>

Agile Prinzipien für Immobilienmakler – #2 Jidoka2 min Lesezeit

Jidoka (jap. 自働化, für Autonomation, bedeutet autonome Automation) bezeichnet laut dem Toyota Production System „Automation mit einem menschlichen Touch“.

Geschichtlicher Ausgangspunkt ist der selbstständig reagierende Webstuhl von Toyoda Sakichi, dem Gründer der Toyota Motor Company. Sobald beim Weben ein Faden zerreißt, hält der Webstuhl automatisch die Produktion an, damit keine defekten (und überschüssigen) Produkte hergestellt werden.

In der klassischen Autoproduktion bedeutet das, dass Maschinen neben der eigentlichen Produktionsfunktion auch eine Überwachungsfunktion übernehmen und bei Anomalien den Produktionsprozess unterbrechen.

Neben dem Just-In-Time Prinzip (bedarfssynchrone Produktion) ist Jidoka das zweite Grundprinzip im Toyota-Produktionssystem.

Die Ziele von Jidoka

Die Ziele des Jidoka Prinzips sind primär:

  • die Vermeidung von Produktionsfehlern,
  • die Verhinderung von Überproduktion und
  • die Entwicklung eines Grundverständnisses auftretender Probleme.

Diese Ziele werden anhand der folgenden 4 Schritte erreicht:

  1. Anomalie wird festgestellt
  2. Maschinenstopp
  3. Problem wird behoben
  4. Grundursache des Problems wird gefunden und Gegenmaßnahmen implementiert

Jidoka für Immobilienmakler - Autonomation in der FLOWFACT Software

Die Vollautomatisierung von Makler-Dienstleitungen sind weder möglich, noch anstrebenswert. Zwischenmenschliche Beziehung, das persönliche Gespräch, kommunikatives Fingerspitzengefühl und eine durch jahrelange Erfahrungen ausgeprägte Intuition, sind Grundpfeiler einer guten Maklerdienstleistung und können nicht einfach durch eine automatisierte Lösung ersetzt werden.

Eine intelligente Auto(no)mation trägt dem Rechnung und automatisiert nur, was sich sinnvoll automatisieren lässt. Das Ziel hierbei ist, dass Sie durch die Automatisierung bestimmter Arbeitsschritte, mehr Zeit für die Arbeit mit dem Kunden haben.

Beispiel: Anhand der Flywheelphasen lässt sich einfach erkennen, wo Automatisierungspotenziale bestehen. Hierzu schauen wir uns die letzten 2 Phasen etwas genauer an, nämlich Vertrag und After Sales.

Phase 4: Vertrag

In diese Phase, die entscheidend ist für Ihre Provision, fällt der Notartermin. Diese Phase ist das Ergebnis eines Vertrauensaufbaus der vorherigen Phasen.

Sie ist stark geprägt von zwischenmenschlicher Interaktion und ausschlaggebend dafür, wie Ihr Kunde Sie im Gedächtnis behält.

Geringes Automatisierungspotenzial

Phase 5: After Sales

Die Phase nach dem Vertragsabschluss wird oftmals etwas stiefmütterlich behandelt. Ziel dieser Phase ist es, Ihre Kunden langfristig zu binden und Empfehlungen und gute Bewertungen für Ihre Dienstleistung zu erhalten.

Dies lässt sich beispielsweise durch Kundenbindungsmaßnahmen wie gute Newsletter, Grußmails oder ähnliches erreichen.

Hohes Automatisierungspotenzial

Fazit

Wir leben in kundenzentrierten Zeiten. Die Erwartungen unserer Kunden bezüglich Reaktionszeiten, sind geprägt von automatisierten Riesen wie Amazon und Co..

FLOWFACT hat es sich zum Ziel gesetzt, so viele Ihrer Arbeitsschritte wie möglich sinnvoll zu automatisieren, um:

  • Ihre Kunden besser zu verstehen
  • Unverzüglich auf Kundenanfragen reagieren zu können
  • Zu Wissen, wo die eigene Zeit am sinnvollsten investiert werden sollte, wenn eine unmittelbare Reaktion nicht möglich ist.
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