Zeit für Neues: Tschüss Funnel, hallo Flywheel<span class="wtr-time-wrap after-title"><span class="wtr-time-number">4</span> min Lesezeit</span>

Zeit für Neues: Tschüss Funnel, hallo Flywheel4 min Lesezeit

Im Vertrieb ist er ein altbekannter Hut: der Sales-Funnel (auch bekannt als  „Verkaufstrichter“), eines der wichtigsten Werkzeuge aus dem Vertriebsbereich und für das Inbound-Marketing – beziehungsweise, er war es. Er dient dazu, durch verschiedene Phasen (Awareness – Interest – Decision – Action), potenzielle Kunden bis hin zum erfolgreichen Kaufabschluss zu selektieren. Denn dieser wird nun „offiziell“ in Rente geschickt. Der richtige Abgang zur rechten Zeit – oder? Der Sales Funnel, DER Dreh- und Angelpunkt im Marketing, hat für viele Unternehmen nun ausgedient. Dabei wurde über viele Jahre hinweg die Wichtigkeit des Funnels betont – Und nun soll das alles obsolet sein? Nachfolger ist das Flywheel. Aber was genau ist das Flywheel? Wo ist der Unterschied zum Funnel und warum ist das eine besser als das andere?

Die Fassade fängt an zu bröckeln

Mit der bekannten AIDA-Formel (zu deutsch: Aufmerksamkeit – Interesse – Verlangen – Handlung) war damals auch gleichzeitig das Konzept des Funnels geboren. In das trichter ähnliche Marketinginstrument werden oben die Interessenten reingepackt und unten kommen Kunden heraus. Doch diese Art von Kundengewinnung scheint ausgedient und nicht mehr für jedes Szenario passend. Die Struktur des Funnels ist geschwächt und macht ihn instabil.
Sales Funnel
Sales Funnel (Quelle: Canva)
Die wohl größte Schwachstelle des Funnels, die mittlerweile von vielen Marketern erkannt wird, ist die Art der Wahrnehmung des Kunden. Der Funnel positioniert den Kunden als „output“ am Ende eines Prozesses. Doch beginnt ein Interessent den Dialog mit einem Unternehmen nicht aber als „input“? Daneben ist die Zeit der Weiterempfehlung gekommen. Die Weiterempfehlung ist DIE entscheidende Motivation, sich für ein Unternehmen zu interessieren. Dieser Aspekt wird jedoch beim Funnel nicht berücksichtigt. Und nicht zu vergessen gibt es da noch die Reibungsverluste, mit denen der Funnel zu kämpfen hat: Je mehr Interessenten sich im Trichter drängeln, umso stärker werden die Reibungsverluste – Marketing und Sales können sich nicht in ausreichendem Maß um die Leads kümmern – Und genau hier kommt der Konkurrent Flywheel ins Spiel.

Alles Gute im Leben ist rund: der Mond, die Sonne, Pizza – und das Flywheel

Um erfolgreich zu sein und weiter wachsen zu können, standen noch vor wenigen Jahren Unternehmen vor der Herausforderung, dass Unternehmen mit dem besten Produkt zu sein. Heute dagegen geht es vor allem darum, dass Unternehmen mit den zufriedensten Kunden zu sein. Bei den Bemühungen von Marketing und Sales steht also die Kundenzufriedenheit im Vordergrund. Weil dazu unbedingt auch der Service im Unternehmen gehört, der Funnel aber den Bereich Service nicht so abdeckt wie nötig, ist es an der Zeit, den Verkaufstrichter in Rente zu schicken.

Beim Flywheel steht der Kunde im Mittelpunkt

Das Flywheel stellt den Kunden ins Zentrum aller Aktivitäten. Nicht der Kunde muss sich aktiv durch einen Trichter begeben – alles dreht sich um ihn, während er in der Mitte der Aktivitäten verharrt. Sales, Marketing und nun auch Service sorgen gleichberechtigt dafür, dass das Flywheel nicht an Schwung verliert. Die Entwicklung des Kunden endet nicht wie zuvor beim Funnel mit dem Verkaufsabschluss – danach geht es erst richtig los: Denn dann dreht sich das Flywheel, um den Kunden a) zu halten und b) zu einem Promoter (also zu einem Botschafter des Unternehmens) zu machen.
FLOWFACT Flywheel (Quelle: FLOWFACT)
Das Flywheel hilft Unternehmen also dabei, Kunden zu begeisterten Kunden zu machen – und damit zu Fürsprechern und Werbern für Ihr Unternehmen.

Die 3 Bestandteile des Flywheels: Anziehen, mitnehmen und begeistern

Die drei Bedingungen – anziehen, mitnehmen und begeistern – des Flywheels sorgen dafür, dass schlussendlich der Kunde selbst das überzeugendste Marketing-Instrument wird, indem er seine Begeisterung nach Außen weiterträgt und das Unternehmen per guter, alter Mundpropaganda weiterempfiehlt. Um das Flywheel in Schwung zu bringen und von der Anziehung über der Mitnahme bis zur Begeisterung am Laufen zu halten, sind geringe Reibungsverluste und eine Schwungmasse, die so stabil wie skalierbar ist, die Prämissen.

Der Kunde ist und bleibt König

Das Flywheel ist ein sehr gutes Modell, das exakt abbildet, worum es für Unternehmen, die erfolgreich sein wollen, gehen wird – nämlich um den Kunden. Funnels produzieren zwar Kunden, aber sie beachten nicht, wie diese Kunden Unternehmen beim Wachstum helfen. All das, was sich Unternehmen hart aufgebaut haben, ist nach Abschluss weg. Und die Reise beginnt wieder von vorne. Flywheels dagegen nutzen ihre Schwungkraft wirksam und drehen sich weiter. Dabei wird die bewahrte und zusätzliche Energie dafür genutzt, dass sich das Rad noch schneller und weiterdreht. Für FLOWFACT geht hier das Flywheel als klarer Sieger hervor. Daher sagt FLOWFACT mit großem Applaus danke, lieber Funnel, dass du FLOWFACT all die Jahre begleitet hast. Aber jetzt heißt es Abschied nehmen und Platz für Neues machen: welcome Flywheel. Sie wollen mehr zum Flywheel von FLOWFACT erfahren? Lesen Sie hier alles zum neuen FLOWFACT und wie das Flywheel Ihr Unternehmen unterstützen kann.
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