Virtuelle 360° Immobilienrundgänge und digitale Anpassungsfähigkeit<span class="wtr-time-wrap after-title"><span class="wtr-time-number">4</span> min Lesezeit</span>

Virtuelle 360° Immobilienrundgänge und digitale Anpassungsfähigkeit4 min Lesezeit

Florentino Trezek, Geschäftsführer und Mitbegründer der Ogulo GmbH, hat mit virtuellen Immobilienrundgängen einen der wichtigsten Bausteine der Immobilienvermarktung erfolgreich digitalisiert – die Besichtigung.

In den letzten 7 Jahren ist Ogulo mit über 50 Mitarbeitern und über 8000 Kunden zum Synonym für 360° Rundgänge in der Immobilienwirtschaft geworden.

„Neue Tools müssen so eingesetzt werden, dass der Makler auch etwas davon hat.“

Florentino Trezek´

Im folgenden Interview erläutert Florentino Trezek:

  • digitale Adaptionsstrategien für Immobilienmaklern
  • den sinnvollen Einsatz von virtuellen Immobilienrundgängen
  • die momentan wichtigsten Digital-Tools für Immobilienprofis
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Digitaler Darwinismus – Nicht der Stärkste, sondern der Adaptivste …

„Survival of the fittest“ wird oftmals falsch verstanden. Nach dem britischen Naturforscher Charles Darwin ist der entscheidende Überlebensfaktor eines Individuums seine Anpassungsfähigkeit an die Umwelt, und nicht die bloße Stärke. Was aber bedeutet dies konkret für den Arbeitsalltag und die Zukunft von Immobilienmaklern?

„Um ganz schnell vom Markt zu verschwinden sollte man eigentlich alles genauso tun, wie man es schon immer getan hat.“ postuliert Trezek mit einem Augenzwinkern.

Er wirbt dafür, neue Tools und Konzepte auszuprobieren und damit auch mal gern zu scheitern. Wichtig ist es, daraus zu lernen und sich schnell weiter zu bewegen. Da die meisten Informationsprodukte eine kostenfreie Testversion anbieten, halten sich potenzielle Schäden in Grenzen. (Frei nach dem Zuckerbergschen Motto: „Move fast and break things!“)

Jeder Makler soll laut Trezek die Chance nutzen digital zu „experimentieren“. Auf diese Weise zeigt sich, welche Software oder welcher Anbieter die beste Unterstützung bietet. Am Ende des Tages sollte das Ziel sein, die Digitalisierung so zu nutzen, dass mehr Zeit für individuelle und maßgeschneiderte Lösungen für die Kunden bleibt.

Sinnvoller Einsatz von 360° Rundgängen

Virtuelle Rundgänge sind bereits heute ein gängiges Instrument für die Besichtigung von Immobilien. Laut Trezek setzen seine Kunden virtuelle Rundgänge völlig verschieden ein:

  • Bei provisionsschwachen Immobilien wird Ogulo oftmals vor einem realen Besichtigungstermin zur Vorqualifikation eingesetzt, um sich stärker auf den Einkauf zu konzentrieren.
  • In anderen Fällen wird damit der komplette Besichtigungstourismus vom Vorgarten des Eigentümers in das Büro des Immobilienmaklers verlegt.

Die Anwendungsmöglichkeiten sind abhängig von der individuellen Arbeitsweise und Kreativität. Ziel des Einsatzes eines jeden Digital-Tool ist allerdings immer, neben dem Effizienzgewinn, dem eigenen Kunden das beste Immobilienerlebnis (Customer Experience) zu bieten.

Sich an einer begeisternden Customer Experience zu orientieren, ist und bleibt eine der besten Adaptionsstrategien schlechthin.

Die 4 wichtigsten Digital-Tools für Immobilienmakler

Die Sorge, der Maklerberuf würde durch innovative Technologien abgelöst, entkräftet Trezek deutlich: Digitale Anwendungen ersetzen nicht den Maklerberuf, sondern begleiten und unterstützen ihn. Digitalisierung ist nicht mehr als eine Vereinfachung der Entscheidungen und eine Hilfe für das operative Geschäft.

Er beschreibt hier 4 Bereiche, bei denen Makler auf die Unterstützung durch digitale Werkzeuge bauen sollten: Leadgenerierung, Besichtigungen, Marktkenntnis und ein performantes CRM.

  1. Leadgenerierung: Hier ist es laut Trezek ratsam, sich unabhängig zu machen und sozusagen das eigene Käuferportal auszubauen. Neben der Zusammenarbeit mit Leadportalen empfiehlt Trezek hier den Service von BOTTIMMO als Marketing-Partner.
  2. Virtuelle Besichtigungen: Hier liegt seine klare Empfehlung natürlich bei Ogulo (https://www.flowfact.de/ogulo-mitgliederrabatt/)
  3. Marktkenntnis: Eine gute Marktkenntnis ist unabdingbar, um Zeit zu sparen und für den Kunden den besten Preis zu erzielen. Hierbei gibt es eine Reihe von Instrumenten, die dem Makler bei der Immobilienbewertung helfen. Die wichtigsten sind hier die Wohnmarktanalyse, PriceHubble oder Sprengnetter.
  4. Kundenbeziehungsmanagement: das wichtigste Tool ist natürlich ein performantes CRM, dass all diese Instrumente vereint.

Auch wenn FLOWFACT eines der am weitesten verbreiteten CRM-Systeme in der Immobilienbranche ist, ruhen wir uns nicht darauf aus. Neben einer Vielzahl von neuen Automatisierungsmöglichkeiten und der Möglichkeit, Ihre Kunden besser zu kennen und digital vorzuqualifizieren etabliert sich FLOWFACT gerade zur modernsten Plattform der Immobilienbranche.

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Die Auswahl der Tools ist entscheidend, um das beste Immobilienerlebnis im Immobilien-Vermarktungsprozess zu bieten.

Fazit – Die Stärke des „kleinen Mannes“

Agilität und Anpassungsfähigkeit sind die Stärken „des kleinen Mannes oder der kleinen Frau“ in der aktuellen Marktlage. Trezek betont entschieden, dass nicht die Marktteilnehmer am Markt bestehen werden, die die größte Finanzierung im Rücken haben, sondern die, die sich am ehesten beweglich anpassen können.